Timisoara wird 2021 Kulturhauptstadt Europas, daher müssen natürlich Radwege geschaffen werden. Kein Fortschritt ohne Radweg! Die Banater Radwege sind ca 50cm breit und praktisch überall – wie in Wien – auf Gehsteigen aufgemalt, um die ohnehin gequälte Gruppe der Fussgänger weiter zu zermürben. In der Regel werden sie – wie in Wien (krass: Getreidemarkt) eher gegen die angegebene Fahtrichtung genutzt.
Und sie dreht sich doch nicht …
Heute, Mittwoch, steht wieder mal die rechte Rolltreppe am Verteilerkreis, so wie auch schon am Montag.

Dienstag war’s die linke Rolltreppe.
Wr. Baumschutzgesetz
Das Wiener Baumschutzgesetz ist eines der bemerkenswertesten Gesetze überhaupt. Nicht nur, weil es keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffes „Baum“ gibt. Viel Merkwürdiger ist die Anwendungsflexibiltät dieses Gesetzes. Beim Gemeindebau gegenüber wurde ordentlich geschlägert, Ersatzpflanzungen habe ich noch nicht gesichtet. „Wr. Baumschutzgesetz“ weiterlesen
Plastikmüll
Plastikmüll belastet nicht nur die Meere, auch die heimischen Pools sind voll damit.

Leider gibt’s keine wirklichen Alternativen zu Plastiksackerl.
Regen in der Station
Im 21. Jahrhundert sollte es möglich sein: Glasfassaden die Regendicht sind. Nicht so in der Station Altes Landgut. Ein bisschen Regen und es rinnt durch alle Ritzen und Fugen.

Kleinmütige Geister würden sofort einen Bauschaden vermuten.
U4 Rossauer Lände
Der Bahnsteig der U4 Station Rossauer Lände in Fahrtrichtung Hütteldorf ist gesperrt.
Es ist kaum zu glauben
aber leider wahr. Sie steht schon wieder!

Was lange währt
wird nicht immer gut
zumindest der Rolltreppenlaie
es so beurteilen tut.

Nach kurzer Betriebszeit wieder im Koma: die mittlere Rolltreppe. Na ja, bald läufts ja angeblich wieder.
Bald läuft’s wieder
sind Fake-News der Verkehrtsbetriebe

Die mittlere Rolltreppe steht seit Tagen, nichts passiert.
Aber immer noch besser als bei der Station Karlsplatz, Ausgang Resslpark. Seit Wochen ist der Grossteil der Stiege von U4-Bahnsteig zum Resselpark gesperrt. Die verbleibende Resttreppe ist schon im Normalbetrieb sehr eng. Wie lange im Unglücksfall die Evakuierung eines gut besetzten Zugs durch dieses Nadelöhr dauern würde …
Earth Hour
Es ist immer wieder erstaunlich, zu welch blindwütigem Aktionsimus sich Kommunen hinreissen lassen. Gutes Beispiel: Earth Hour. Schon zu Zeiten der Glühbirne war der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch im Haushalt bei ca. 8% des Gesamtverbrauchs. Dank LED beleuchte ich heute die ganze Wohnung mit weniger als 100 W. Eine sinnvollere Aktione wäre, Bitcoinmining für eine Stunde zu unterbrechen. Hier könnte richtig Energie gespart werden.

Beispiel für öffentliche Beleuchtung in Wien (Neugestaltung der Favoritenstrasse, direkt vor der Haustür der MA 37 / Süd). Im 10. wird sogar der Grünstreifen beleuchtet. Wohnte früher im 15. Bezirk auf der Schmelz – mindestens 1 Nacht pro Woche war die ganze Gegend dunkel (der Bezirk hatte vielleicht wöchentlich eine Art geheime Earth-Night).
Aber immerhin steht der Lichtmast nicht mitten am Radweg, wie in der Heimkehrer-Siedlung, wo die Lichtmasten unmotiviert oft mitten am ohnehin schmalen Trottoir stehen.

Auf der Schmelz sind Lichtmasten so aufgestellt, dass sie die am und vor dem Mast wachsende Vegetation beleuchten und die Wege illuminiert werden wie eine transsylvanische Landstrasse um 1970.
Wer sich in der U4 Station Meidlinger Hauptstrasse die Wartezeit vertreiben möchte kann versuchen, zwischen die Spalten der abgehängten Decke zu schauen. Der tote Raum in der abgehängten Decke wird durch die Wiener Linien wunderschön ausgeleuchtet.
Earth Day – Gut gemeint ist das Gegenteil von Gut gemacht.
